Wie hoch sind die Kosten bei einem Steuerberater

In diesem Artikel wird erklärt, wie sich die Steuerberaterkosten zusammensetzen.

Es gibt gesetzliche Regelungen, die das Honorar für einen Steuerberater bestimmen.

Die Kosten für eine Steuerberatung werden in der Steuerberatergebührenverordnung festgelegt.

Genaue Beträge werden hierbei nicht festgelegt, sondern einen Rahmen für die Gebühren vorgestellt.

Merkmale sind hierbei die Zeit, die aufgewendet wird, und auch wie schwierig die eigentliche Beratung oder Steuererklärung ausfällt.

Die Aufgabe der Gebührenordnung ist die, dass für Mandanten und für die Berater passende Kosten und Honorare entstehen.

Somit entsteht eine beiderseitige Transparenz, welche schon im Vorfeld Vertrauen schafft.

Honorare, die oberhalb dem Mittelwert der Steuerberatergebührenverordnung liegen, müssen schriftlich begründet werden.

Das §14 StBGebV Gibt auch die Möglichkeit, dass das Honorar durch eine Pauschalvergütung erfolgen kann.

Die Bedingungen sind hierbei angeknüpft an fortlaufende Aufgaben wie Beratungen oder Buchhaltung.

Bei der Auftragsvergabe sollten die Kosten offen angesprochen werden, damit später keine Unzufriedenheit eintrifft.

Ein Steuerberater wird somit sein Honorar offen darlegen, so dass keine ungewohnte Überraschungen am Schluss für den Klienten entsteht.

Als Empfehlung gilt, dass das Erstgespräch kostenlos erfolgen sollte.

Berufswidrig ist auch die Festsetzung einer Vereinbarung als Honorar, die sich nach der Steuererstattung richtet.

Zusätzliche, Kosten die anfallen können:

  • Entgelte für Post-und Telekommunikation, welche ca. 20 € betragen können.
  • Erstattungen für Schreibauslagen, wie Kopien.
  • Übernachtungskosten, oder Reisekosten.
  • Die auf die Gebühren anfallende Umsatzsteuer.

Ein Beispiel:

  • Bei Einkünften von ca. 50.000 €, kann das Honorar laut Tabelle von ca. 110 bis ca. 630 € reichen.

Der Mittelwert beträgt hierbei ca. 300 € für eine Steuererklärung von einem Steuerberater.

  • Zusätzlich können hierbei noch Ausgaben für Telekommunikation, Kopien, und auch die Umsatzsteuer hinzukommen.
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Steuerberatungskanzlei finden

Wenn man sich für einen Steuerberater entscheidet, muss diese Entscheidung gut überlegt sein.

Persönliche Informationen, wie Gehälter, oder persönliche Einkommensverhältnisse, sind somit in der Hand einer fremden Person, und eine gewisse Vertrauensbasis muss bestehen.

Der erste Schritt könnte zum Beispiel sein, dass man in seinem persönlichen Bekanntenkreis nachfragt, welcher Steuerberater sich eignen würde.

Mund-zu-Mund-Propaganda ist somit ein guter Garant für Erfolg, eine gute Kanzlei zu finden.

Zufriedene Mandanten empfehlen einen weiter.

Diese Empfehlungen sollten ernst genommen werden, und hierauf ein persönliches Erstgespräch bei der ausgesuchten Steuerkanzlei erfolgen.

Schon im ersten Gespräch merkt man, ob man persönlich zusammenarbeiten kann.

Die Chemie muss stimmen, und man muss sich wohl fühlen, und gut aufgehoben fühlen, damit das spätere Ergebnis auch beiderlei Seiten erfolgreich ist.

Da sich Steuerberaterkanzleien spezialisieren, kann man hierbei trennen, ob diese mit Großkunden arbeiten, kleinere bis mittelständische Betriebe, oder auch ihrer Arbeit mit Privatkunden vollziehen.

Dies kann man auf der Internetseite der Kanzlei sehr einfach feststellen, da hierbei das Portfolio dargestellt wird.

Ist man zum Beispiel Privatperson oder ist man Kleinunternehmer sollte man dies auch angeben, damit die eigene Steuererklärung nicht nachrangig und zeitverzögert bearbeitet wird.

Der Beruf des Steuerberaters ist verbunden mit vielen Qualifikation, Fortbildungen, eine Ausbildung oder ein langes Studium.

Deswegen sollte man auch sich in die Hände von erfahrenen Beratern geben, die einem eine ausführliche Beratung Qualität bieten können.

Regelmäßigkeit in der Fortbildung, sollte hierbei ein Kriterium des ausgewählten Beraters sein.

Eine Steuerberaterkanzlei tut somit gut, dass Portfolios seiner Berater hierbei auch zu erweitern, indem die jeweilige Qualifikation und Fortbildung und den Werdegang der Mitarbeiter dargelegt werden.

Sollte bei einer  Kanzlei Unzufriedenheit auftauchen, empfiehlt sich nur eins: zu einem anderen Steuerberater zu wechseln.

Verzögerungen sollte man nicht dulden, schlechter Kontakt, oder unzureichende Beantwortung auf eigene Fragen, sind die Kennzeichen für einen schlechten Steuerberater.

Sollte das eigene Budget gering sein, ist es auf jeden Fall sehr wichtig, schon im ersten Gespräch das Honorar anzusprechen.

Die Honorare können sehr unterschiedlich sein, da die Gebührenverordnung nur ein grober Richtwert darstellt, und die Steuerberaterkanzleien hier bei nach Schwierigkeit, Aufgabe, und Umfang der Steuererklärung abweichen können.

Man sollte sich mehrere Steuerberatungskanzleien anschauen, und deren Preise, sowie Leistungen, oder auch Reaktionszeit vergleichen.

Auch sollte immer geklärt werden, wie lang ein jeweiliger Berater braucht, um die eigene Steuererklärung fertig zustellen.

Teilweise kann die eigene Steuererklärung sehr einfach ausfallen, aber auch komplexe Wege hinter sich ziehen.

Alles im allem kann die Suche nach einer guten Steuerberater schwierig sein, aber der Erfolg lohnt sich nicht nur in menschlicher Weise durch einen nur gute Beziehung und Beratung, sondern auch finanziell, durch ein große Steuerrückerstattung.

Buchhaltung

Wo werden die Daten erfasst? Wird dies in der Kanzlei selbst durchgeführt oder eventuell mit einem Partnerunternehmen zusammengearbeitet?

Rechtsanwalt

Arbeitet die Steuerberatungskanzlei mit anderen Rechtsanwälten zusammen?

Dies wäre bei der späteren Vertretung bei Rechtsangelegenheiten gegenüber Finanzämtern oder Finanzgerichten sehr zu empfehlen, da sich somit der zeitliche Aufwand verringert, und die Arbeit optimaler erledigt werden kann.

Personal

Wie gut ist das Personal geschult?

Nimmt es regelmäßig an Fortbildungen teil?

Wie ist der fachliche Background Angestellten?

Kanzleigröße

Wie groß ist die Kanzlei?

Passt die Kanzlei zur eigenen Firmengröße?

Oder hat man eventuell eine sehr große Kanzlei wich, die kleinere Unternehmen oder Privatpersonen nur nachrangig, unter Zeitverzögerung behandelt?

Deswegen sollte man schon bei dem Erstgespräch nachfragen, wie lange die Bearbeitungszeit ist.

Beratung

Hat man einen sehr schwierigen Fall, unterschiedliche Einnahmequellen, oder auch selbst die eigenen Unterlagen nicht so besonders gut gepflegt, ist die Beratung von einem Steuerberater entscheidend und wichtig.

Dieser kann darauf hinweisen, welche Unterlagen fehlen, was nachgereicht werden muss, oder wie er eine optimale Steuererklärung erstellen kann.

Auch wenn eine Unternehmensgründung ansteht, kann ein Steuerberater hierbei hilfreich sein, Tipps für Fördergelder geben, Einsparpotenziale zeigen, oder auch steuerliche Vergünstigungen anmerken.

Branchenkenntnisse

Besonders bei Unternehmensberatungen, kann es hilfreich sein, wenn ein Steuerberater sich in diesem Bereich sehr gut auskennt.

Schon im Erstgespräch sollte man deswegen fragen, wo die Kompetenzen, und Schwerpunkte der Kanzlei liegen.

Rechtsform

Ein Steuerberater kann freiberuflich auftreten, angestellt sein, oder auch in einer größeren Steuerberatungskanzlei arbeiten.

Die jeweilige Rechtsform sollte auch zum eigenen persönlichen Unternehmen oder Angelegenheit passen, und somit das eigene Profil gut abdecken.

Spezialwissen

Wie für die eigene Steuererklärung spezielles Wissen benötigt?

Langt hierbei Qualifikation für die Steuererklärung von der Steuerberatungskanzlei?

Oder ist dies ein Spezialfall, der nur von einem ausgebildeten Fachexperten behandelt werden kann?

Somit hat man ein paar Punkte, die man sich bei der Wahl des perfekten Steuerberaters überlegen sollte, um am Ende eine für beiderseitige ausreichende und wohl überlegte, sowie zufrieden stellende Lösung zu finden.

Bauchgefühl

Das anfängliche Erstgespräch, sollte sich kostenlos ermöglichen lassen.

Hierbei sollte man nicht nur auf die sachlichen Punkte wert legen, sondern auch beachten, was der eigene Bauch zu einem sagt.

Fühlt man sich gut aufgehoben?

Bekommt man ein kompetentes Gefühl von dem anderen geboten?

Hat man sich Zeit genommen für das eigene Anliegen?

Sollte man etwas nicht verstehen, was der Steuerberater zu einem sagt, wird ein das nochmal und in einfach zu verstehenden Worten erklärt?

Wird fachchinesisch verwendet, oder auch für den Laien zu verstehende Ausdrücke?

Könnte man sich bei der jetzigen Situation vorstellen auf die nächsten Jahre mit dem gleichen Berater zusammenzuarbeiten?

Das Bauchgefühl, welches schon im Erstgespräch auftaucht, sollte man sehr wichtig nehmen!

Wenn man eine gute Lösung erziehen will, ist man auf eine gute Zusammenarbeit angewiesen!

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Was ist eine Steuer

Eine Geldleistung ohne, dass man einen Anspruch auf eine individuelle Gegenleistung hat.

Öffentlich-rechtliche Institutionen legen Personen Steuern auf, um Einnahmen zu erzielen.

Steuern werden auch als öffentlich-rechtlich Abgabe bezeichnet, da hierbei keine staatliche Leistung direkt gegenübersteht.

Steuern dienen zur Haupteinnahmequelle eines Staates, und dienen der Finanzierung von territorial abgegrenzten Aufgaben.

Welche Steuergruppen gibt es?

Verkehrsteuern:

Umsatzsteuer, Grunderwerbsteuer, Versicherungssteuer

Verbrauchsteuern:

Mineralölsteuer, Stromsteuer, Tabaksteuer.

Besitzsteuer:

Ertragsteuern, Einkommensteuer, Gewerbesteuer.

Zölle

Wie wird eine Besteuerung durchgeführt

Rechtlich muss zuerst die Steuer entstehen.

Die Regelung findez sich hierbei im Einzelsteuergesetz.

Ermittlungsverfahren, Steuerberater Wiesbaden helfen hierbei.

Hiermit geprüft, in welchem Umfang ein Steuer Entstehungstatbestand ist.

Festsetzungsverfahren

Durch einen Steuerbescheid wird die Steuer festgesetzt.

Erhebungsverfahren

Hier werden die festgesetzten Ansprüche realisiert.

Dies kann durch Zahlung geschehen, oder auch durch Aufrechnung mit bestehenden Ansprüchen.

Vollstreckung

Erfolgt die Zahlung nicht fristgerecht, kann eine Verwaltung die Ansprüche in einem Vollstreckungsverfahren durchsetzen.

Der Zweck der Steuererhebung

Primärer Zweck ist meistens, dass der Staatshaushalt gedeckt werden soll.

Im öffentlichen Dienst werden die beschäftigten Arbeitnehmer und Beamten entlohnt.

Soziale Unterschiede können finanziell ausgeglichen werden nach dem Sozialstaatsziel.

Forschung, Bildung, Lehrer kann finanziell unterstützt werden nach dem Kultur Staatsprinzip.

Infrastruktur kann verbessert und modernisiert werden.

Streitkräfte können finanziert werden.

Steuerliche Lenkungszweck

Nicht erwünschte Verhaltensweisen, die dennoch in der Gesellschaft auftreten sollen beeinflusst werden.

Mit einer hohen Tabaksteuer wird versucht das Rauchen zu begrenzen, gewisse Steuern auf Alkohol sollen den Missbrauch reduzieren, Ökosteuern soll den Energieverbrauch und den Ausstoß von Schadstoffen verringern.

Steuervergünstigungen lenken auch hierbei, da das gewünschte Verhalten gefördert wird.

Steuern mit Umverteilungszweck

Die Einkommensverteilung kann je nach Wunsch durch eine Vermögensverteilung umverteilt werden.

Hierbei wird das Solidaritätsprinzip bewahrt, da damit der Steuersatz abhängig ist vom Einkommen, und auch die steuerliche Belastung mit höherem Einkommen sich erhöht.

Ein Beispiel in Deutschland für den Umverteilungszweck ist der Solidaritätszuschlag in Deutschland, weltweit die finanzielle Förderung der neuen Bundesländer ermöglichen soll.

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Guten Steuerberater finden

Steuerberater gehören zu den freien Berufen, und beraten in steuerrechtlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen.

Sehr strenge staatliche Voraussetzungen regulieren die Ausübung des Berufes in der Steuerberatung in Deutschland.

Steuern und Finanzen sind komplexe Themen, und bei einer Steuererklärung kann man schnell verzweifeln.

Der Gang zu einem Steuerberater ist hierbei eine Alternative, anstatt sich mit dem anstrengenden Thema zu beschäftigen, die Steuererklärung selbst auszufüllen.

Der Sinn einer ausgefüllten Steuererklärung besteht darin, dass man vom Finanzamt eine Erstattung zurückbekommt.

Software kann dabei helfen, doch eine Beratung in einer Steuerkanzlei ist um ein vielfaches besser praktischer, und einfacher.

Das jährliche manuelle Ausfüllen entfällt somit, und geht über in die Hände eines Fachmanns.

Eine Steuerberaterkanzlei kümmert sich nun um das Ausfüllen, und beachte dabei alle Möglichkeiten, um eine möglichst hohe Steuerrückerstattung für den Mandanten zu bekommen.

Es gibt viele Tipps, und Empfehlungen, wie man Geld zurück kommen kann, aber nur ein Fachmann, der tagtäglich in der Materie ist, kennt sich hierbei besonders aus.

Bei der großen Anzahl der heutigen Steuerberatungskanzleien entsteht die Qual der Wahl, und es wird schwer einen passenden Berater zu finden.

In Wiesbaden gibt es viele gute Kanzleien, nachdem man eine für sich der Nähe gefunden hat, sollte man ein Erstgespräch vereinbaren.

In diesem sollte die persönliche Lage, die Wünsche, aber auch über das zu entstehende Honorar und die Kosten bei der Steuererklärung gesprochen werden.

Was macht nun eine gute Steuerberatung aus

Man sollte hierbei bedenken, dass diese Steuerangelegenheiten nur von qualifizierten und geprüften Beratern durchgeführt werden.

Schon im ersten Gespräch wird ausreichend Zeit für den Mandanten genommen.

Ungenutzte Steuersparmöglichkeiten werden entdeckt, und in der Steuererklärung ein gepflegt.

Sollten es staatliche Förderungen geben, würde man darüber informiert werden.

Bei eigenen steuerlichen Fragen, erfolgt eine ausführliche Beratung.

Die fristgerechte Übermittlung der Erklärung wird durchgeführt.

Auch sollte sich der Steuerberater in der unmittelbaren Nähe befinden, so dass eventuell fehlende Unterlagen einfach per Auto vorbei gebracht werden könnten.

Weit entfernte, und nur mit langer Fahrzeit zu erreichende Kanzleien, könnten somit etwas ungünstig sein.

Weitere Kriterien können auch sein, ob man eine persönlich und gute Beziehung zu dem Berater hat.

Man sollte nicht vergessen, dass ein guter persönlicher trat die Arbeit erleichtert, und auch das Ergebnis positiv ausfällt.

Die Dauer der Bearbeitung kann auch ein weiteres Kriterium sein, da eventuell stark ausgelastete Kanzleien die eigene Erklärung vielleicht nachrangig bearbeiten könnten.

Auch wird der Mandant beraten, wie weitere steuerliche Optimierung durchgeführt werden können: hat man beispielsweise einen Freistellungsauftrag vergessen? Oder kann man geleistete Beträge von Kapitalerträgen zurückbekommen?.

Wenn dies einen Steuerberater anspricht, oder auch ausführt, ist dies auch ein weiteres positives Zeichen.

Wie ist die Kanzlei erreichbar? Reagiert die sich schnell auf E-Mails? Oder ist diese am Telefon regelmäßig zu erreichen? Oder hört man nur ständig ein Anrufbeantworter

Alles in allem, ist die Suche nach einem guten Steuerberater nicht immer einfach.

Ein erstes persönliches Gespräch vor Ort kann hierbei entscheidend bei den Erfolg sein.

Weder die Kosten, noch die Suche sollten ein jedoch abschrecken, da eine Steuererklärungen doch teilweise dramatisch hohe Rückerstattungen für eine Privatperson bedeuten kann.

 

Die Steuerberatung

Die Steuerberatung ist ein geschäftsmäßiger Dienst bei steuerlichen Ereignissen.

Diese ist im Steuerberatungsgesetz geregelt, und definiert den Bereich der steuerlichen Fälle.

Erlaubt ist diese Hilfeleistung nur Steuerberatern, Steuerbevollmächtigten, Rechtsanwälten, Geschäftsprüfern und vereidigten Buchprüfern.

Der Beruf

Der Beruf des Steuerberaters wird als freiberufliche Tätigkeit ausgeübt.

Im Steuerberatungsgesetz werden die Aufgaben ausführlich reguliert und geregelt, da viele Beratungstätigkeiten nur von zugelassenen Steuerberatern durchgeführt werden dürfen

Die berufsständische Vertretung erfolgt durch die Steuerberaterkammern, welche weiter fortgeführt werden unter der Bundessteuerberaterkammer.

Der Tätigkeitsbereich besteht darin, dass eine Hilfestellung in diversen Steuerangelegenheiten gegeben wird, hierbei können zudem betriebswirtschaftliche Fragen geklärt werden, und eine Beratung in finanzgerichtlichen Prozessen durchgeführt werden.

Weitere Aufgaben bestehen in der Steuergestaltung, in der Erstellung von Buchführungen, Steuererklärungen oder auch Jahresabschlüssen, sowie in der darauf anschließenden Überprüfung von Steuerbescheiden, aber auch bei der Vertretung der Klienten vor dem Finanzamt oder Finanzgericht.

Steuerfachangestellte können in einer Steuerberaterkanzlei hierbei unterstützend eingesetzt werden.

Aufgaben in einer Steuerkanzlei

  • Buchhaltung für gewerbliche Klienten.
  • Aufzeichnungen bei freiberuflichen Mandanten.
  • Lohn und Gehaltsabrechnung für Arbeitgeber.
  • Jahresabschlüsse erstellen.
  • Einnahmenüberschussrechnung für Auftraggeber.
  • Steuererklärungen im unternehmerischen und privaten Umfeld.
  • Vertretung vor Behörden, Gerichten, oder auch Finanzamt.
  • Beratungsleistungen bei betriebswirtschaftlichen oder steuerlichen Fragen.
  • Tätigkeit als Gutachter.
  • Weitere Tätigkeiten als Testamentseröffnungen und Unternehmensbewertungen.

Prüfungen von Jahres- und Konzernabschlüssen sind jedoch Wirtschaftsprüfer vorbehalten.

In einer Steuerkanzlei können aber auch Wirtschaftsprüfer mitarbeiten.

Kosten für einen guten Steuerberater

Das Honorar richtet sich nach der Steuerberater-Gebührenverordnung.

Hierbei ist die Grundlage der Gegenstandswert oder Zeitfaktor.

Voraussetzung für die Ausübung des Berufes in einer Steuerberaterkanzlei

Der Beruf darf nur durchgeführt werden, wenn eine Bestellung durch die Steuerberaterkammer als Steuerberater durchgeführt worden ist.

Hierzu wird die Steuerberaterprüfung abgelegt, und die persönliche Eignung von der Kammer überprüft. Die Besten werden zudem ausgezeichnet.

Eine Berufshaftpflichtversicherung ist für den Berater vorgeschrieben, da dieser für die Richtigkeit seiner Arbeit haftet.

Zusammenfassung: Profil des steuerberatenden Berufs

  • Gehören zu den freien Berufen.
  • Betreiben Steuerrechtspflege.
  • Haben eine gesetzlich geschützte Verschwiegenheit.
  • Beinhalten ein hohes Maß der Verantwortung.
  • Sie sind kompetente Ratgeber bei steuerlichen und wirtschaftlichen Fragen.
  • Haben das Ziel, die Interessen von Unternehmern genauso wie von Privatpersonen zu vertreten, und wirtschaftlichen Erfolg zu ermöglichen.
  • Können Steuerberatung genauso, wie steuerlicher Rechtsschutz durchführen.
  • Führen gesetzliche und freiwillige Prüfungen durch.
  • Betreiben betriebswirtschaftliche Beratung.
  • Führen den Aufgabe unabhängig, mit hoher Qualifikation und Fortbildung durch.
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Refinanzierung und Unternehmensankauf

Ein wichtiger Begriff bei heutigen Unternehmensentscheidungen ist der Punkt Refinanzierung.

Dies bedeutet, dass entsprechendes Eigenkapital in neue Wege geleitet wird.

Bei Banken dient hierbei die Refinanzierung als Mittelbeschaffung, so dass neue Kredite veräußert werden können.

Gewisse Mengen an Eigenkapital sind nach dem deutschen Kreditwesengesetz vorgeschrieben, um einen Schutz der Anleger zu erzielen.

Es gibt zwei Möglichkeiten der Refinanzierung, und der Beschaffung neuen Kapitals: einmal der Geldmarkt, und auch der Kapitalmarkt.

Auf dem Geldmarkt werden praktisch andere Banken und auch institutionelle Teilnehmer des Marktes mit einbezogen, auf dem Kapitalmarkt können entspreche Anleihen und auch Schuldverschreibungen zur Refinanzierung benutzt werden.

Eine interessante Form bietet die aktuelle Möglichkeit des Factoring, um die Eigenkapital-Basis zu erhöhen.

Problematische Möglichkeiten in der Refinanzierung sind die der Bündelung von verbrieften Krediten, besonders die Subprime-Hypotheken-Krise zeugte von dem Risiko dieser Beschaffung von Eigenkapital.

Es bestehen bei der Refinanzierung deutliche Kosten, je nachdem ob Kapital vom Geldmarkt oder auch Kapitalmarkts bezogen wird.

Auch bestehen Risiken bei der Währungssicherung, die durch entsprechende Möglichkeiten des Hedgings abgesichert werden können, um auch Kursschwankungen auszugleichen.

Dies würde als Währungs-Transformation bezeichnet werden, und die Möglichkeiten bestehen hierbei Devisen-Derivate zu nutzen, um die Schwankungen abzusichern.

Unternehmensankauf

Ein Unternehmensankauf wird als rechtlicher und wirtschaftlicher Prozess bezeichnet, bei dem ein Unternehmen auf einen neuen Eigentümer übertragen wird.

Hierbei sind zahlreiche wirklich wichtige rechtliche Prozesse zu beachten, so dass sich hierbei fachmännischer Rat empfiehlt.

Regelmäßig wird hierbei ein spezieller Kaufvertrag aufgesetzt, in dem rechtliche Abläufe geklärt werden.

Ein Ablauf eines Unternehmenskaufes kann frei verhandelt und dargestellt werden, da die Akteure praktisch gleichberechtigt gegenübertreten.

Um die Profitabilität eines Unternehmens abklären zu können, empfiehlt sich von Rechtsanwälten und Wirtschaftsprüfern eine Unternehmensbewertung.

Besonders bei sehr großen Firmen, darunter Umstrukturierungen, ist dies mit hohen Kosten verbunden, sollte aber dennoch ausgeführt werden, um rechtliche und finanzielle Risiken absichern zu können.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Unternehmen zu verkaufen, sei es ein direkter Verkauf, oder auch als Auktion.

Dennoch empfiehlt sich eine notarielle Beurkundung in diesem Prozess, wie dies zum Beispiel bei dem Erwerb von Geschäftsanteilen einer GmbH ist.

Oftmals gehören zum Beispiel auch Grundstücke, Patente, oder andere gewerbsmäßige Anteile dazu, die in speziellen Verträgen geregelt und auch definiert werden müssen.

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Einkommensteuererklärung

Ist man steuerpflichtig, muss man eine Einkommensteuererklärung abgeben.

Dies ist die schriftliche Erklärung eines Steuerpflichtigen über die Verhältnisse des Einkommens.

Daraufhin wird die Einkommensteuer festgelegt.

Abgegeben werden kann eine Steuererklärung vom Steuerberater oder von Steuerpflichtigen selbst gegenüber dem Finanzamt.

Hier wird sie geprüft, die Einkommensteuer festgelegt, der Solidaritätszuschlag berechnet, und gegebenenfalls auch Kirchensteuer abgeführt und mit einem Steuerbescheid festgesetzt.

Wenn mehr Steuern gezahlt worden sind, wird der Differenzbetrag danach ausgewiesen und erstattet.

Vordrucke und Anlagen bei der Steuererklärung

Abgegeben werden muss diese auf amtlichen Formularen.

Diese können entweder beim Finanzamt besorgt werden, oder auch online heruntergeladen werden.

Mit dem Programm Elster kann die Erklärung auch online übertragen werden.

Die Erklärung besteht aus diversen Bereichen wie:

Angaben zur Person.

Angaben der Sonderausgaben.

Angaben der außergewöhnlichen Belastungen.

Vereinfachte Einkommensteuererklärung für Arbeitnehmer.

Anlage für Altersvorsorgebeiträge.

Einnahmenüberschussrechnung / Gewinnermittlung.

Einkünfte aus Gewerbebetrieb.

Einkünfte aus Kapitalvermögen.

Einkünfte aus Arbeit.

Sonstige Einkünfte.

Einkünfte aus selbständiger Arbeit.

Unterhaltsleistungen, an Kinder oder ehemalige Lebensgefährten.

Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung.

Bescheinigung über die vermögenswirksamen Leistungen.

Belege, wie Bescheinigungen, Quittungen, oder Nachweise.

Wenn die Steuererklärung mit einem Computer oder einer Software erstellt worden ist, müssen die ausgedruckten Formulare identisch mit den amtlichen Formularen sein.

Nach einer elektronischen Authentifizierung ist auch die papierlose Abgabe über das Programm Elster möglich.

Abgabepflicht

Die Pflicht zur Abgabe ist in diversen Paragraphen geregelt.

In beispielsweise folgenden Fällen ist der Arbeitnehmer verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung abzugeben:

Einkünften von mehr als 410 €.

Bei der Lohnsteuerklasse sechs.

Wenn Freibeträge auf der Lohnsteuerkarte eingetragen sind.

Behindertenpauschbetrag.

Sonderzahlungen bei einem Arbeitgeber.

Werbungskosten

Gewisse Kosten mindern die persönliche Steuerlast.

Im Sinne jedes Steuerpflichtigen ist es, die eigene Steuerlast zu reduzieren, dies kann durch ein Steuerberater geschehen, der beispielsweise Werbungskosten in der Einkommensteuererklärung angibt.

Hierbei kann dazu zählen:

Kosten bei einer doppelten Haushaltsführung.

Kosten, die im Zuge einer Bewerbung einstehen.

Kosten für Dienstbekleidung.

Kosten für Arbeitsmittel wie Fachliteratur oder Bürobedarf.

Kosten für ein Arbeitszimmer.

Prozesskosten.

Fortbildungskosten.

Kontoführungskosten, sobald diese erhoben werden.

Internetkosten werden, wenn beruflich genutzt, auch abgesetzt, maximal 20 € pro Monat.

Fahrten zwischen der eigenen Wohnung und dem Arbeitgeber, Entfernungspauschale.

Aber auch, wenn man Objekte vermietet, und hierbei zum Beispiel Schuldzinsen entstehen, sind diese absetzbar auf der Einkommensteuererklärung.

Werbungskosten müssen generell belegt werden, hierbei genügen Rechnungen, Quittungen, oder auch ein Fahrtenbuch,  bei wenigen Ausnahmen ist aber auch die Geltendmachung ohn Belege möglich.

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Wie kann private Finanzplanung aussehen

Bei der privaten Finanzplanung sollen eigene Finanzmittel Gewinn bringend eingesetzt werden.

Ein wichtiger Punkt ist hierbei die Absicherung von Lebensrisiken, sowie der Aufbau eines entsprechenden Kapitals für den Altersruhestand.

Von Bedeutung ist hierbei die Erstellung eines Gesamtkonzeptes, so dass parallel Vermögensaufbau, aber auch Vermögenssicherung über mehrere Jahre betrieben werden kann.

Privatpersonen betreiben häufig den Fehler, dass sie eine Kapitalanlage nur unregelmäßig und in nicht ausreichender Höhe vollziehen, und die Absicherung der eigenen Gesundheit, sowie Erwerbsfähigkeit, nur nachrangig betrachtet wird.

Vorsorgestrategien entstehen eher nebenbei, und ein Gesamtkonzept ist hierbei schlecht möglich.

Eine Vermögensstruktur entsteht hierbei eher zufallsbedingt, da seitens Privatpersonen nur mangelndes Wissen zur Auswahl korrekter Finanzinstrumente und Absicherungen besteht.

Veränderungen im persönlichen Lebensstil beispielsweise Ehe, Kinder, oder auch Erwerb einer Immobilie, sind oftmals nicht in der persönlichen Finanzplanung berücksichtigt.

Wie kann man die private Finanzplanung optimieren?

Den persönlichen Missständen, die entstehen, wenn spontane Absicherungen oder auch zufällige Kapitalanlagen gewählt werden, steht die systematische Finanzplanung gegenüber.

Bei der systematischen Investmentplanung werden unüberlegte Käufe und Verkäufe von Finanzprodukten oder auch Absicherungen vermieden.

Hierbei wird ein Privathaushalt analysiert, jeweilige Sachwerte aufgelistet, Rendite und Risiko transparent gemacht, Finanzpläne aufgestellt, aber auch durch ausreichende Versicherungsprodukte die Vermögenssicherung betrieben.

Wie ist die Vorgehensweise bei der systematischen Finanzplanung?

Um die Planung der Finanzen zu erstellen, werden in einem Gespräch und einem Fragebogen möglichst viele finanzielle und private Punkte abgefragt.

Mit spezieller Software werden diese Daten ausgewertet und ein Gutachten zeigt die finanzielle Situation des jeweiligen Haushaltes.

Dieser Plan, kombiniert mit den Eckdaten, den jeweiligen Wünschen und Zielen, bildet die Basis für ein erstes Strategiegespräch und Empfehlungen, wie ein Vermögensaufbau und eine Vermögensabsicherung in der Zukunft aussehen könnte.

Welche Punkte werden in dem Finanzplan geklärt?

Zuerst einmal sind dies die existenzbedrohende Risiken:
Beispielsweise Berufsunfähigkeit oder Todesfall des Hauptverdieners in der Familie.

Sehr hohe Ausgaben, die unglücklicherweise entstehen können, beispielsweise Hausbrand, oder Überschwemmung, sollen durch eine Versicherung gedeckt werden.

Hierbei empfehlen sich Haftpflichtversicherung, Risikolebensversicherung, und Berufsunfähigkeitsversicherung.

Danach wird analysiert, ob Schulden vorhanden sind, und wie diese am besten getilgt werden.

Denn hierbei muss man beachten, dass die beste Möglichkeit ist, seine eigenen Finanzen zu optimieren, die Kreditbelastung so weit wie möglich zu reduzieren ist.

Als nächster Punkt steht die Geldanlage zur Betrachtung.

Hierbei müssen jederzeit Rücklagen möglich sein, damit bei notwendigen Konsumsartikeln, die unerwartet angeschafft werden müssen, ausreichend Kapital vorhanden ist, so dass keine Konsumentenkredite aufgenommen werden müssen.

Am Schluss steht die Altersvorsorge und der Vermögensaufbau.

Je nach Laufzeit, Risikoneigung, Wunsch der Transparenz, aktiver oder passiver Investitionen, sind verschiedene Finanzprodukte möglich.

Welche Ausdrücke werden noch für die Finanzplanung benutzt?

Synonym für die private Finanzplanung wird auch die Vermögensanalyse, Vermögensstrukturberatung, Vermögensplanung, und auch persönliche Strukturierng benutzt.

Wer kann diese Leistung anbieten?

Anbieter können hierbei sein, Steuerberater, Honorarberater, Finanzberater und Banken, die den Wünschen der jeweiligen Mandanten nachgehen.

Für alle diese Berufe gilt, dass eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung abgeschlossen sein muss.

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Wertpapierdepot

In diesem Artikel wird erklärt, was ein Wertpapierdepot ist.

Im Bankwesen wird dies auch als Wertpapierdepotkonto bezeichnet.

Es können Wertpapiergeschäfte wie den Kauf, Verkauf oder die Übertragung durchgeführt werden, und Wertpapierbestände werden transparent gemacht.

Bei einem Investmentfonds benutzt man das Wort Anlagekonto.

Rechtliche Fragen bei einem Wertpapierdepot

Nur Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute dürfen Depotkonten führen.

Steuerliche Anforderungen bestehen auch hier nach Abgabenverordnung und den Normen der Geldwäsche.

Depotkonten können auch als Gemeinschaftskonten geführt werden.

Depotvertrag

Zwischen dem Kunden und der Depotbank wird ein Vertrag abgeschlossen.

Hierbei wird ein Wertpapierdepot eröffnet.

Das Kreditinstitut muss hierbei Rechte und Pflichten erfüllen, den Kunden aufklären und über Risiken warnen.

Kaufpreis, Erlöse und Gutschriften von Dividenden werden über spezielle Girokonten abgewickelt.

Auf einem Depotkonto selbst werden die Buchungen der Wertpapiere festgehalten.

Depottypen

Wertpapierbestände werden von Banken nach verschiedenen Kategorien eingeteilt.

Depot A: Eigendepot

Depot: B: hierbei sind Wertpapiere aus Kommissionsgeschäften enthalten.

Depot: C: dies ist ein Pfanddepot.

Depot: D: dies ist ein Sonderpfanddepot.

Gebühren, dir bei einen Depot entstehen können

Eine Bank erhebt in der Regel Gebühren, die entstehen, wenn ein Kunde ein Depot führt.

Je nach Ausführung entstehen hierbei Unterschiede.

Eine kostenlose Führung eines Depots ist oftmals bei Direktbanken möglich.

Die Kosten für ein Depot werden seitens der Bank durch Gebühren bei Verkauf und Ankauf der Wertpapiere erzielt.

Sollte man ein Depot von einer zur anderen Bank übertragen, dürfen hierbei keine Gebühren anfallen.

Zudem können bei dem Verkauf und Ankauf der Wertpapiere zusätzlicher Gebühren entstehen, die die Börse erhebt, über die die Wertpapiere gehandelt worden sind.

In der Regel sind diese auf der Internetseite der jeweiligen Börse offen sichtbar, unterscheiden sich nach Form des Wertpapiers, Höhe der Transaktion, und auch der technischen Übermittlung und Form des Erwerbes des Wertpapieres.

Was kann bei einer Insolvenz passieren?

Bankkunden fragen sich oft, was passieren kann, wenn die Depotbank pleite gehen sollte.

Umfassende Rechte regeln hierbei, dass Kunden durch einen Aussonderungsanspruch volle Rechte an der Herausgabe ihrer Wertpapiere haben.

Nach dem Insolvenzrecht genießen Depots hierbei Vorrang.

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Welche Geldanlagen eignen sich

Welche Geldanlagen eignen sichIn diesem Artikel wird erklärt, was man als Geldanlage oder Kapitalanlage versteht.

Der englische Ausdruck ist: Financial Investment.

Hierbei werden Investitionen getätigt, und Geldbeträge in Kapitalanlage gebündelt.

Ziele sind hier bei: den Wert zu erhalten, Erträge zu erwirtschaften und ein Wertzuwachs erzielen.

Geld für die Geldanlage steht zur Verfügung, indem dieses gespart wird.

Als Anlageprodukte oder Finanzprodukte werden besondere Formen der Geldanlage bezeichnet, die an bestimmten Bedingungen eines Anbieters gekoppelt sind.

Nebenbei: Man bezeichnet die Geldanlage eines Unternehmens als Finanzanlage.

Welche Form der Geldanlage gibt es?

Direktinvestitionen: die Beteiligungen an Unternehmen.
Bank: durch den Erwerb von Sparprodukten.
Kapitalmarkt: für den Erwerb von Aktien oder Obligationen.

Wie entsteht eine Rendite bei einer Kapitalanlage?

Der Kapitalgeber verzichtet hierbei auf den Konsum des Eigenkapitals.

Eine Rendite entsteht, da der Kapitalnehmer den Kapitalgeber sein eingesetztes Kapital durch einen Zinssatz vergütet.

Wenn höhere Risiken entstehen, wie zum Beispiel Zahlungsunfähigkeit oder, wie diese bei Darlehen sein könnten, wird der Kapitalgegner kapitalgegebener Kapitalgeber in der Regel einen Zuschlag für diese Risiken in Form von höheren Zinsen bekommen.

Welche Ziele gibt es bei der Geldanlage?

Sicherheit.
Hierbei sollen Wertschwankungen und die Wahrscheinlichkeit des Verlustes gering gehalten werden.

Rendite.
In einer zu erwarteten Periode soll ein hoher Ertrag erwirtschaftet werden.

Liquidität
Bei Bedarf sollte es möglich sein, die Geldanlage wieder in Geld zu konvertieren.

Leider können nicht alle komplexen Ziele komplett erfüllt werden, so dass hierbei nach der jeweiligen Präferenz des Klienten eine Entscheidung gefällt werden muss.

Welche weiteren Formen der Kapitalanlage gibt es?

Es gibt zahlreiche Anlageprodukte und Finanzprodukte, hierbei eine kurze Auswahl:

Verzinste Möglichkeiten:

  • Bargeld
  • Tagesgeld
  • Sparbücher
  • Festverzinsliche Wertpapiere
  • Kapitallebensversicherungen

Beteiligungen an Unternehmen:

  • Aktien
  • Indexfonds / Aktienfonds
  • Immobilien.

Derivate und strukturierte Finanzprodukte:

  • Hedgefonds
  • Optionen, Futures, CDS

Rohstoffe und Sachwerte:

  • Edelhölzer
  • Edelsteine
  • Edelmetallen wie Gold, Silber, oder Anlagemünzen oder Anlagegold.
  • Kunstbesitz, Immobilien.

Sparen von Bargeld

Das Sparen von Bargeld auf einem guten verzinsten Girokonto, oder das Zurücklegen in Form von physischem Bargeld gilt nicht als Geldanlage, denn es fallen hierbei keine Zinsen an, und es entsteht ein Kaufkraftverlust durch Inflation.

Spareinlagen

Dies können zum Beispiel ein Sparkonto sein, genauso wie Sparbücher.

 

Die Verfügbarkeit ist hierbei pro Monat begrenzt, eine Kündigungsfrist besteht, und die Zinsen sind in Höhe der Inflation oder geringer.

Je höher die Kündigungsfrist für einen Vertrag ist, desto höher ist auch die Verzinsung für die Spareinlagen.

Als weitere Möglichkeit gibt es hier das Bonussparen, so dass sich der Zinssatz von Jahr zu Jahr erhöht, wenn das Kapital nicht für den Konsum benötigt wird.

Festverzinsliche Wertpapiere

Als Beispiel gelten ihr Pfandbriefe, Anleihen, oder Obligationen, mit denen diverse Investitionen bei Unternehmen durchgeführt werden können.

Die Verzinsung ist abhängig von dem Kapitalmarkt.

Festverzinsliche Wertpapiere haben eine lange Laufzeit, von 5-10 Jahren.

Aktien

Aktien werden an Wertpapierbörsen gehandelt, hierbei ergibt sich eine Nachfrage und Angebot.

Die Verzinsung erfolgt in Form von Dividenden, die an Aktionäre ausgezahlt werden.

Die Höhe der Dividenden wird jedes Jahr auf einer Hauptversammlung abgeschlossen.

Es besteht eine sehr hohe Verfügbarkeit, da Aktien täglich gekauft und verkauft werden können.

Man benötigt hierbei ein Wertpapierdepot bei einer Bank, welches aber auch als Direktbank ausgeführt werden kann.

Geldanlage in Edelmetalle.

Hierbei gelten die bekanntesten Edelmetalle als Gold und Silber, und es wird erhofft, dass eine Wertsteigerung eintritt.

Edelmetalle können physisch gelagert oder aufgekauft werden, sie können aber auch an Börsen als Zertifikate gehandelt werden.

Kunst und Wertgegenstände

Hierbei entstehenden Kosten für die Aufbewahrung, und der Wert entsteht aus der Wertschätzung der Marktteilnehmer.

Gewinnerwartungen sind spekulativ, und abhängig vom und abhängig von der Nachfrage des Marktes.

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Was versteht man unter Altersvorsorge

Was versteht man unter dem Begriff Altersvorsorge?

Dies sind alles Maßnahmen, die während dem normalen Erwerbsleben getroffen werden, um nach dem Ende der Erwerbstätigkeit den Lebensunterhalt weiterführen zu können, ohne den eigenen Lebensstandard einzuschränken.

Hierbei können Anwartschaften genutzt oder angespartes Kapital verzehrt werden.

Geschichte der Altersvorsorge

Traditionell wurden zum Beispiel im Familienverband Sachleistungen erbracht, um die ältere Generation zu stützen.

Frühere Großfamilien sind entsprechend durch die nachfolgende aktive Generation versorgt worden.

Hierbei waren ausreichend Kinder notwendig, auch Eigentum, wie landwirtschaftliche Flächen, Häuser, oder auch Produktionsanlagen.

Nach der Industrialisierung und der Veränderungen der sozio-demographischen Bevölkerung, war dieses Verhalten nicht mehr möglich.

Schon im 18. Jahrhundert wurde eine betriebliche Altersvorsorge eingeführt.

Von Bismarck durch die Reformen der Sozialgesetzgebung im 19. Jahrhundert wurde auch eine Altersrente eingeführt.

Durch Weltkriege war die kapitalgedeckte Rente nicht mehr möglich, und es wurde in den fünfziger Jahren ein Umlageverfahren erstellt.

Durch den veränderten Aufbau der Gesellschaft, das zunehmende Alter, sind hier bei die Individuen in der Gesellschaft stärker in die Verantwortung genommen worden seit den 1990 er Jahren die eigene Altersvorsorge durchzuführen.

Wie sieht die Altersvorsorge in Deutschland aus?

Erstens Säule:
Hierbei werden im Erwerbsleben Einzahlungen von Pflichtbeiträgen in die gesetzliche Rentenversicherung geleistet. Als Umlageverfahren wird dies als Rente im Alter ausgezahlt.

Beispiele dazu: gesetzliche Rente, berufsständische Versorgung, Beamtenversorgung, Künstlersozialversicherung.

Zweite Säule: die ergänzende erwerbsbasierte Alterssicherung. Beispielsweise die betriebliche Altersvorsorge.

Die dritte Säule: ist die private Vorsorge, dies kann in Form von diversen Riester-Renten funktionieren, Kapitallebensversicherungen, Immobilien, oder auch die Investitionen in Aktien als Beispiel, aktiv oder auch passiv investiert.

Wie funktioniert die gesetzliche Fürsorge?

Die gesetzliche Rente beruht auf dem Umlageverfahren.

Diese Beträge werden nicht angespart, sondern für die aktuelle Bezahlung der aktuellen Rentner benutzt.

Deswegen können auch keine Rückzahlungen von Beiträgen durchgeführt werden, sondern es besteht eine Anwartschaft.

In Form des Generationenvertrags kommt die junge Generation dafür für Ältere auf.

Betriebliche Altersvorsorge – was ist damit gemeint?

Hierbei erteilt ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer eine Versorgungszusage.

Die restlichen Punkte sind in dem Betriebsrentengesetz zur Altersvorsorge festgelegt.

Auch gibt es steuerliche Vorteile, wenn hierbei eine Entgeltumwandlung durchgeführt wird.

Steuerliche Vorteile auf Seiten der Arbeitgeber und Arbeitnehmer erhöhen die Attraktivität.

Beispiele für eine Geldanlage: Direktzusage, Pensionskassen, Direktversicherung.

Welche Möglichkeiten gibt es für die private Vorsorge?

Hierbei wird eine Fürsorge freiwillig abgeschlossen, erwirtschaftetes Kapital und Zinsen welche daraus entstehen, sind dem Sparer zuzuschreiben.

Es gibt ein Wahlrecht für die Auszahlung, Altersrente, oder auch als einmalige Kapitalauszahlung.

Als staatlich geförderte Vorsorge gibt es hierbei die Riester-Rente, welches sich durch starke rechtliche Einschränkungen auszeichnen:
Kann nicht beliehen werden, kann nicht veräußert werden, kann nicht vererbt oder verpfändet werden.

Sollte ein Erbfall eintreten, werden staatliche Förderungen zurückgezahlt werden müssen.

Durch die Art des Aufbaus ist die Verwaltung und die aktuelle Führung von Riester-Verträgen sehr aufwändig, was sich durch hohe Kostenbelastungen im Vergleich zu anderen Formen der Altersvorsorge zeigt.

Für die Entscheidung selbst sollte man sich hierbei zwischen Steuervorteil und staatlicher Zulage sowie den hierbei durch die Vertragsbedingungen entstehenden Kosten entscheiden.

Welche sonstige Absicherung ist möglich?

Eine private Vorsorge ist zum Beispiel möglich in Form von Aktienfonds, Indexfonds, Einzelinvestments in diverse Rohstoffe, Einzelaktien, et cetera.

Bei aktiven Investments wird zusätzlich zu den Verwaltungsgebühren des Fonds, die in der Regel bei 1,5-2 % liegen, noch ein Ausgabeaufschlag hinzu kommen, welche die Rendite nach Steuer schmälert, auch besteht die Möglichkeit in geschlossene Fonds zu investieren.

Ist der Erwerb von einer Immobilie auch eine Altersvorsorge?

Auch eine Immobilie, die in der Erwerbsphase finanziert worden ist, kann den Lebensstandard im Alter sicherstellen.

Hierbei sollte auch im Alter die Wohngröße entsprechend den persönlichen finanziellen Verhältnissen und des Eigenbedarfs angepasst werden.

Hier gibt es mehr Informationen über die Altersvorsorge Wiesbaden

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