Fachwirt für Finanzberatung

Was versteht man unter einem Fachwirt für Finanzberatung?

Dies ist ein deutscher Fortbildungsabschluss, der sich nach dem Berufsbildungsgesetz gliedert.

Die Industrie-und Handelskammern prüfen hierbei.

Des weiteren gilt dieser Fortbildungsabschluss als Fachwirtsabschluss.

Welche Private Finanzplanung wird angeboten?

Eine Kundenberatung kann hierbei in Form der Kapitalanlage, Versicherungsprodukte, Finanzierungsprodukte (Kredite und Darlehen), aber auch beim Erwerb einer Immobilie in erfolgen.

Wie erfolgt die Ausbildung zum Fachwirt für Finanzberatung?

Die Ausbildung beinhaltet einen Grundlagenteil und einem Vertiefungsteil.

Inhaltlich identisch mit dem Fachberater für Finanzdienstleistungen ist der Grundlagenteil.

Die finanzwirtschaftliche Beratung kann bei Privatkunden aber auch Unternehmenskunden erfolgen.

Der Vertiefungsteil gilt hierbei bei den Unternehmenskunden.

Es fallen ca. 300 Unterrichtsstunden auf den Grundlagenteil und 700 Unterrichtsstunden auf den Vertiefungsteil.

Wie erfolgt die Prüfung?

Die Industrie-und Handelskammern legen die Regelungen zur Prüfungszulassung und die Prüfung durch.

Seit 2012 gibt es eine bundeseinheitliche Fortbildungsordnung.

Die Prüfung selbst wird nur an bestimmten Tagen abgelegt. Hierbei sind zwei Prüfungstage vorgesehen.

Wie sind die Klausuren aufgebaut?

Die Prüfung bestehen aus schriftlichen Klausuren.

Wird auch ein Beratungsgespräch durchgeführt? Die Kundenberatung wird als Arbeitsorganisations-Test durch ein Beratungsgespräch als Simulation durchgeführt.

Welche Inhalte gibt es bei der Prüfung?

Grundlagenteil:

  • Welche Bankprodukte zur Altersvorsorge gibt es für private Haushalte?
  • Wie kann sinnvolles Bausparen und Investitionen in Immobilien aussehen?
  • Welche Versicherungsprodukte sind für private Haushalte zu empfehlen?
  • Grundlagen der Volks und Betriebswirtschaft.
  • Was ist bei Recht und Steuern zu beachten?
  • Wie kann Kundenberatung und Organisation zielgerichtet bei den Kunden optimal gestaltet werden?

Im Vertiefungsteil:

  • Welche Versicherungsprodukte für freie Berufe und Gewerbetreibende gibt es und eignen sich, um Risiken abzusichern?
  • Wie kann eine Baufinanzierung aussehen, und welche Kredite eignen sich hierfür.
  • Welche Finanzierungsprodukte gibt es, um diese als Option zu benutzen, die eigene Firma gewinnbringend in neue Höhen der Umsätze zu führen?
  • Führung und Organisation.
  • Betriebliche Altersvorsorge und geschlossene Fonds – Wie kann man die eigenen Mitarbeiter zusätzlich für das Alter absichern?

All dies wird in der Prüfung abgefragt, und in der Fortbildung thematisiert, so dass eine gute Grundlagen-Ausbildung für den späteren Erfolg der Beratung sicher steht.

Nach bestandener Prüfung erlangt man zudem den Sachkundenachweis, der von Versicherungsvermittlern benötigt wird.

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