Was sind aktive und passive Fonds

In diesem Artikel wird der Unterschied zwischen aktiven und passiven Fonds erklärt, Und welche es zur privaten Finanzplanung gibt.

Was ist ein aktiver Fonds?

Aktiv verwaltete Fonds gehören zu den Investmentfonds, und werden hierbei an den jeweiligen Kapitalmarkt angepasst.

Hierbei prüfen Fonds-Manager die Zusammensetzung des Investmentfonds.

Die Asset-Allokation wird beobachtet, überprüft, und bei Veränderung des Marktes die Schwerpunkte des Fonds verändert.

Hierbei kann zum Beispiel so reagiert werden, dass die Investitionen in gewisse Märkte oder Länder ausgetauscht wird, gegen ein anderes Gewicht von Branchen, Ländern, oder auch Regionen gewechselt wird.

Aber auch die Diversifikation in andere Anlageklassen wie Anleihen, Aktien, Immobilien, Währungen, Edelmetalle, können sich bei aktiven Fonds regelmäßig ändern.

Man nennt dies auch aktives Management und es wird versucht Resultate zu erzielen, die über einen Benchmark liegen.

Bei Veränderungen des Marktes besteht die Möglichkeit, Umschichtungen vorzunehmen, um dem jeweiligen Fonds an die Marktsituation anzupassen.

Als gegenteilig erweist sich hierbei, dass durch dieses öfter auftretende Handeln höhere Transaktionskosten und Verwaltungskosten entstehen.

Auch ein erhöhtes Management wird benötigt, um die jeweiligen Punkte des Fonds zu kontrollieren, zu überwachen, und auch zu optimieren und an den Markt und dessen Verhältnisse anzupassen. Des weiteren gibt es auch geschlossene Fonds.

Die Verwaltungskosten für einen aktiven Anteil sind gegenüber passiven Anteilen höher.

Was ist ein passiv verwalteter Fonds?

Passive Fonds bilden einen Index ab, deren Struktur wird üblicherweise nicht, oder nur jährlich verändert.

Diese passiven Fonds werden auch als Indexfonds oder Exchange Traded Funds bezeichnet .

Laufende Kosten sind geringer, so dass diese sich für einen längerfristigen Vermögensaufbau eignen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in welche Form von Kapitalanlage investiert werden kann beispielsweise Marktbreite Aktien-Indices, Rohstoffe, Immobilien, aber auch Branchen oder auch Länder.

Passive Aktienfonds als Form eines ETF können marktüblich gehandelt werden, ohne Ausgabeaufschlag, zu den üblichen Börsenkosten.

Weitere Vorteile sind hierbei die hohe Liquidität, und der regelmäßige täglich geführte transparente Aufbau der Wertentwicklung.

Wie verhalten sich passive Fonds gegenüber aktiven Fonds bei Betrachtung der längerfristigen Rendite?

Über einen langen Zeitraum betrachtet(Mehr als zehn Jahre), sind nach wissenschaftlichen Studien nach Berücksichtigung der Gesamtkosten, nur ca. 10-20 % aller weltweiten aktiven Fonds in der Lage, den zu Grunde liegenden und richtig gewählten Benchmark zu schlagen.

Dies ist von besonderer Bedeutung, für langfristige Investitionen, besonders für Privatpersonen, die hier einen Aufbau des Vermögens für eine Altersvorsorge betreiben möchten.

Durch den Zinseszinseffekt und die lange Laufzeit, ermöglichen geringere Verwaltungsgebühren über viele Jahre einen höheren Vermögens-Endwert.

Die Konstante Performance-Rendite über einen längeren Zeitraum konnte wissenschaftlich nicht durch aktives investieren nachgewiesen werden.

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