Zinsen für Ersparnisse zu bekommen war gestern. Das ist Grund genug, dass du dir Gedanken über alternative Anlagemöglichkeiten machst. Fachleute empfehlen selbst Ruheständlern, einen Teil ihres Vermögens in Aktienwerte anzulegen. Drehscheibe aller Wertpapiere ist ein Wertpapierdepot. Im Zeitalter der Digitalisierung managst du das günstig und effizient online. In diesem Ratgeber erfährst du, was du berücksichtigen solltest. Wir geben dir Antworten auf die wichtigsten Fragen. Doch wie findest du den optimalen Anbieter? Das Ergebnis von unserem Vergleich findest du ebenfalls hier. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld investieren Anleger zunehmend auch in Aktien, Fonds und andere Wertpapiere. Voraussetzung dafür ist ein eigenes Wertpapierdepot. Mittlerweile gibt es neben den klassischen Banken auch viele Online-Anbieter, die mitunter zu sehr günstigen Konditionen Depots anbieten

1. Depot Vergleich für unterschiedliche Ausrichtungen

Möchtest du preiswert ordern oder legst du Wert auf umfangreichen Service rund um deine Finanzen? Wir haben in unserem Depot Vergleich die besten Anbieter aus beiden Ausrichtungen gefunden. Nachstehend siehst du die Ergebnisse. Unsere persönlichen Erfahrungen mit dem Anbieter Flatex in der Vergagenheit und unsere aktuellen Erfahrungen mit comdirect, bei welcher wir ein Depot selbst haben, fließen in diesen Praxistest mit ein. Die ING können wir leider nicht in eine Empfehlung mit aufnehmen: im Jahre 2019 schockierte uns der unzureichende Telefonsupport, so dass wir uns einen anderen Online Broker, wie aktuell die comdirect, suchten.

1.1 Das beste Allround Depot: comdirect bank

Umfassende Möglichkeiten nicht nur im Depot und innovativ. Die comdirect bank ist ein Tochterunternehmen der Commerzbank. Daraus wird demnächst eine Marke. Die Bank glänzt mit hervorragenden Zahlen. Es scheint, als wollte die Commerzbank von der hohen Kompetenz der comdirect bei digitalen Prozessen mehr profitieren. Das Depot eröffnen geht hier:

1.1.1 Produkte der comdirect bank

Die comdirect bank ist eine Direktbank mit umfangreichen digitalen Serviceangeboten. Mehrfache Auszeichnungen, beispielsweise als Depot des Jahres, beweisen die Leistungsfähigkeit. Beim Depot gibt es neben einigen Sondermodellen wie VL Depot oder Junior Depot die Unterscheidung zwischen comdirect Depot und cominvest Depot.

1.1.2 Das comdirect Depot

Das Depot gibt es für Neukunden in den ersten drei Jahren kostenlos. Anschließend bleibt es kostenlos, wenn entweder mindestens zwei Trades im Quartal ausgeführt werden, ein Girokonto oder ein Wertpapiersparplan besteht.

Das Grundentgelt für eine Order beträgt 4,90 EUR (für Neukunden in den ersten 12 Monaten 3,90 EUR). Dazu kommen 0,25 % Orderprovision, mindestens 9,90 EUR sowie maximal 59,90 EUR. Für Vieltrader werden Rabatte angeboten. Mit diesen Gebühren liegt die comdirect im Vergleich günstig.

An allen deutschen Börsenplätzen kann, auch mobil, mit Realtime-Kursen gehandelt werden. Ein Informer lässt sich individuell konfigurieren, um mit aktuellen Informationen versorgt zu werden. Du kannst außerdem außerbörslich, unabhängig von Börsenzeiten, in Echtzeit handeln. Grundvoraussetzung für den Erfolg beim Handel mit Aktien ist Wissen und ein gutes Depot.

Das Allround Depot bietet dir eine große Anzahl Fonds zu ermäßigten Ausgabeaufschlägen an. Zusätzlich kannst du alle Bankdienstleistungen preisgünstig in Anspruch nehmen.

Aktuelle Konditionen:

  • Kostenlose Depotführung – für 3 Jahre
  • Handeln für nur 3,90 Euro pro Order – für 12 Monate
  • Wertpapiersparpläne: schon ab 25 Euro schrittweise Vermögen aufbauen
  • Über 1.000 ETFs zur Auswahl
  • Bis zu 100% Discount auf Ausgabeaufschläge beim Fondskauf

1.1.3 Das cominvest Depot

Das ist der Robo Adviser der comdirect bank. Du entscheidest dich für eine von fünf Risikostrategien. Ab einem Anlagevolumen vom 3.000 EUR übernimmt der digitale Vermögensberater alles automatisch. Um Kauf, Verkauf oder Umschichtung brauchst du dich nicht zu kümmern. Die Anlage erfolgt vorwiegend in Fonds und ETFs. Eine bequeme Angelegenheit. Die Performance war in der Vergangenheit im Vergleich mit anderen Systemen gut. Der Preis beträgt aktuell 0,95 % p. a. des Depotvolumens. Du kannst klar kalkulieren, da damit alle Kosten abgedeckt sind. Der Nachteil: Du hast keinerlei Einfluss auf die einzelnen Wertpapiere.

1.2 Der beste günstige Depot mit Top-Service: flatex: der beste Discounter für den Vieltrader

Die Marke flatex gehört zur flatex Bank AG. Das Angebot richtet sich nach eigenen Informationen an aktive Trader, die eigenverantwortlich handeln. Zahlreiche Auszeichnungen beweisen die Stärken von flatex. Immer wieder wird der günstige Preis erwähnt.

1.21 Das Produktangebot von flatex

Das Angebot ist schnell erklärt: Du findest bei flatex ein Depot und ein Cash-Konto zur Abwicklung. Ebenso bei der Preisgestaltung macht der Anbieter es dir leicht, die Kosten zu überblicken.

Das Besondere bei flatex: ein Orderpreis als Flat von 5,90 EUR. Es gibt keine Orderprovision, daher die Bezeichnung Flat. Das bedeutet, wenn du Freude am Traden hast und eine hohe Anzahl Orders im Jahr zusammenkommt, wirst du bei dem Angebot definitiv Geld sparen. Bei dem Preis fällt die Depotgebühr von 0,10 % p. a. des Depotvolumens nicht ins Gewicht.

Bei flatex kann ebenso an allen deutschen Börsen sowie außerbörslich gehandelt werden. Im Bereich Akademie auf der Website werden Webinare und E-Book Schulungen angeboten. Für eine Auswahl an Fonds mit guten Morningstar-Ratings erhältst du 100 % Discount auf den Ausgabeaufschlag.

2. Depot Ratgeber – was du vor Kontoeröffnung wissen solltest

Um den für dich passenden Online Broker zu finden, solltest du vorher die nachstehenden Punkte kennen.

Sparen mit Sparzinsen auf einem Festgeldkonto, Tagesgeldkonto oder Sparbuch lohnen sich derzeit kaum. Die Banken senken die Zinsen immer weiter, also braucht man eine Alternative. Warum nicht mal etwas mehr Geld in Aktien anlegen? Der DAX steigt weiter, der Kurs ist derzeit auf Rekordniveau. Natürlich ist es nicht so sicher wie ein Sparkonto, weil es z. B. auch keine Einlagensicherung gibt, aber die Chancen auf Rendite sind wesentlich höher.

Der Handel mit Aktien ist auch nicht so schwer zu erlernen, wenn du ein paar Bücher durchgelesen hast.

2.1 Was macht der Broker und wie funktioniert ein Depot?

Broker handeln im Auftrag ihrer Kunden mit Wertpapieren. Die Papiere werden in einem Depot verwahrt, das Konto für Wertpapiere. Beim Depot kann der Kunde über eine Online-Plattform am eigenen PC an vielen Handelsplätzen in Echtzeit handeln.

2.2 Wie eröffnest du ein Depot?

Die Anbieter bieten alle die Eröffnung online auf ihrer Website an. Ein Fragebogen, auf dem du nach deinen Erfahrungen mit Wertpapieren gefragt wirst, ist obligatorisch. Dies ist eine gesetzliche Vorgabe. Je nach Erfahrung kann der Handel mit hochriskanten Wertpapieren zunächst eingeschränkt werden. Zur Kontoeröffnung ist die Legitimationsprüfung erforderlich. Inzwischen ist die Videolegitimation üblich. Du kannst somit alles zuhause erledigen.

2.3 Was muss ich in Sachen Sicherheit beim Depot beachten?

Gekaufte Wertpapiere sind ausschließlich im Besitz des Kunden. Das bedeutet für dich, selbst bei einer Insolvenz müssen sie an dich ausgehändigt werden und du erleidest keinerlei Schaden.

Um zu handeln, benötigst du beim Depot ein Abwicklungskonto. Dort wird bei Kauf von Wertpapieren das Geld abgebucht und bei Verkauf wird der Verkaufserlös auf diesem Konto überwiesen. Das Konto ist bezüglich der Sicherheit wie jedes Konto einer Bank zu betrachten. Du solltest darauf achten, dass die Bank dem Einlagensicherungsfonds angehört. Wenn du zusätzlich sicherstellst, dass die gesetzliche Einlagensicherung greift, ist dein Geld bis zu 100.000 EUR innerhalb der EU geschützt. Bei den deutschen Anbietern dürfte das kein Problem sein.

Die Sicherheit beim Login sowie allen Transaktionen wurde vor kurzer Zeit durch gesetzliche Vorgaben erhöht. Für das Login muss neben der PIN ein weiteres Sicherheitsmedium, beispielsweise eine photoTAN auf einem weiteren Endgerät, vorhanden sein.

2.4 Mit welchen Kosten muss ich bei einem Onlinebroker rechnen?

Eines der sichersten und beliebtesten Anlagen in Deutschland sind immer noch Aktien. Im Internet kann man online sehr leicht Aktien kaufen und verkaufen. Mittlerweile geht es mit Apps sogar sehr leicht mit mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets. Da die Arten der Kosten beim Wertpapierhandel überall sichtbar sind, kannst du einfach vergleichen. Das macht den Depot Vergleich überschaubar.

2.4.1 Depotgebühren

Wertpapiere werden im Depot verwahrt. Dafür zahlst du Gebühren. Die Höhe kann entweder ein Festbetrag sein oder sie richtet sich nach dem Depotwert zu einem Stichtag. Depot liegen mit ihren Gebühren unter denen der Filialbanken.

  • Für wie hohe Kosten kaufst du im Schnitt Aktien?
  • Wie viel Geld hast zur Verfügung?
  • Orderst du Aktien immer über das Internet?
  • Wie oft kaufst und verkaufst du in etwa pro Jahr?

2.4.2 Ordergebühren und Orderprovisionen

Für jede Transaktion, Verkauf oder Kauf, werden Gebühren berechnet. Dabei werden Obergrenzen und Untergrenzen festgelegt. Einige Depot bieten dir alternativ einen Festpreis. In diesen Fällen sind mit festen Ordergebühren alle Kosten abgedeckt. In den meisten Fällen setzen sich die Kosten aus einer Ordergebühr zuzüglich einer Orderprovision, prozentual vom Kurswert, zusammen. Bei den Orderprovisionen bestehen Obergrenzen und Untergrenzen.

2.4.3 Börsengebühren

Gehandelt wird, wie immer, an der Börse. Der Unterschied zu früher ist die Digitalisierung und Automatisierung. Die Börsenplätze berechnen für die Nutzung ihrer Plattform Gebühren, teilweise zusätzlich Maklercourtage. Die Kosten berechnet dir der Online Broker über die Abrechnung als Fremdkosten.

2.4.4 Sonstige Kosten

Für Limitänderungen, Orderänderungen, Orderstreichungen, Kontoauszüge, Wertpapierüberträge und für die Nutzung spezieller Tools können weitere Kosten entstehen.

Bei deinen Transaktionen solltest du einkalkulieren, dass die Online Broker zur Abführung der Abgeltungssteuer verpflichtet sind. Die Steuern auf Gewinne und Dividenden werden dir sofort nach der Transaktion abgezogen.

Nutze auf jeden Fall deinen privaten Freistellungsauftrag, so dass du direkt Steuer sparst. Nicht vergessen solltest du, dass Gewinne aus Wertpapieren der Kapitalertragssteuer unterliegen. Anbieter sind dazu angehalten, die anfallenden Steuern automatisch korrekt abzuführen.

2.5 Welche Vorteile hat ein Depot?

Neben der Performance der Wertpapiere spielen die mit dem Handel verbundenen Kosten eine entscheidende Rolle. Spätestens wenn du Spaß am Traden entwickelst, werden dir weitere Vorteile klar werden. Du verfolgst deinen Handel live am eigenen PC und handelst an den Börsen sowie außerbörslichen Handelsplätzen in Echtzeit!

2.6 Welche Alternativen gibt es zu einem Depot?

Beim Depot wird vorausgesetzt, dass du deine Anlageentscheidungen selbstständig treffen kannst. Der Umgang mit der Plattform muss gelernt werden. Empfindest du diese Beschäftigung mehr als Belastung und suchst einen persönlichen Ansprechpartner? Dann ist die Filialbank, ein Kundenberater, Vermögensberater oder Finanzberater die richtige Alternative. Ein Aktiendepot wird zwingend benötigt zum Handel mit Aktien. Große Unterschiede gibt es bei den Kosten des Depots und bei den Funktionen. Möchte man mit einem mobilen Geräte Aktien handeln ist die richtige App wichtig.

2.7 Was ist ein Wertpapierdepot?

Im Bankwesen wird dies auch als Wertpapierdepotkonto bezeichnet. Es können Wertpapiergeschäfte wie den Kauf, Verkauf oder die Übertragung durchgeführt werden, und Wertpapierbestände werden transparent gemacht. Bei einem Investmentfonds benutzt man das Wort Anlagekonto.

Rechtliche Fragen bei einem Wertpapierdepot: Nur Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute dürfen Depotkonten führen. Steuerliche Anforderungen bestehen auch hier nach Abgabenverordnung und den Normen der Geldwäsche. Depotkonten können auch als Gemeinschaftskonten geführt werden.

Depotvertrag: Zwischen dem Kunden und der Depotbank wird ein Vertrag abgeschlossen. Hierbei wird ein Wertpapierdepot eröffnet, auch als Depot, bezeichnet. Das Kreditinstitut muss hierbei Rechte und Pflichten erfüllen, den Kunden aufklären und über Risiken warnen. Kaufpreis, Erlöse und Gutschriften von Dividenden werden über spezielle Girokonten abgewickelt. auch Verrechnungskonto, genannt. Auf einem Depotkonto selbst werden die Buchungen der Wertpapiere festgehalten.

2.8 Was kann bei einer Insolvenz passieren?

Bankkunden fragen sich oft, was passieren kann, wenn die Depotbank pleite gehen sollte.

Umfassende Rechte regeln hierbei, dass Kunden durch einen Aussonderungsanspruch volle Rechte an der Herausgabe ihrer Wertpapiere haben. Nach dem Insolvenzrecht genießen Depots hierbei Vorrang.

2.9 Woher kommt der Begriff Broker?

Der Begriff “Broker” kommt aus dem Englischen. Dieser handelt mit Rohstoffen, Devisen, Strom und Produkten in Form von Wertpapieren. Gehandelt werden die Papiere an den Börsen oder auf anderen Handelsplätzen. Der Broker verdient sein Geld durch eine so genannte Brokerage. Die Brokerage ist wie eine Gebühr die für die Vermittlung der Wertpapiere gezahlt wird. Es wird z. B. ein Wertpapier zwischen dem Kunden und einer Börse vermittelt.

Neben der Haupttätigkeit, das Vermitteln von Wertpapieren, ist der Broker auch ein Berater und Analyst. Der Broker analysiert Unternehmen, Rohstoffe und Produkte, erstellt dazu Berichte und empfiehlt dann seinen Kunden bestimmte Wertpapiere.

Ein Broker arbeitet auch für private Kunden, er ist aber dennoch kein Trader weil er immer auf fremde Rechnung abrechnet.

3. Depot Empfehlung und Entscheidung

Wenn du die nächsten Fragen beantwortest, bist du vorbereitet für deinen eigenen Depot Vergleich.

3.1 Welcher Anlegertyp bist du?

Die Bezeichnungen sind unterschiedlich, meinen jedoch das Gleiche.

3.1.1. Sicherheitsorientiert

Für den sicherheitsorientierten Anlegertyp ist die Substanzerhaltung oberstes Gebot. Dass dies geringe Rendite oder Verlust bedeuten kann, nimmt er in Kauf. Anlageformen sind beispielsweise Tagesgeld und Festgeld. Hier wird oft in Foren empfohlen, dass man diese Wahl am Ende seines Erwerbslebens nutzt.

3.1.2 Ertragsorientiert

Ertragsorientierte Anleger achten zwar auf Sicherheit, wollen aber nicht auf Rendite verzichten. Dafür nehmen sie geringe Kursschwankungen in Kauf. Bevorzugte Anlageformen sind festverzinsliche Wertpapiere wie Anleihen oder Rentenfonds. Hier wird regelmäßig in Foren gerate, dass man diese Möglichkeit in der Mitte seines Erwerbslebens nutzt. Ein gewisses Risiko gibt es bei Aktien immer, aber das bringen fast alle Kapitalanlagen mit sich.

3.1.3 Wachstumsorientiert

Für seine Renditeerwartungen nutzt der wachstumsorientierte Anleger aktiv die Chancen von Kursschwankungen und Währungsschwankungen. Das höhere Risiko ist ihm bewusst. Er legt in DAX-Werte, europäische Aktienfonds und ETFs an. Diese Chancen kann man schon früh beim Start in das Erwerbsleben nutzen.

3.1.4 Chancenorientiert

Chancenorientierte Anleger haben maximale Gewinnerwartungen. Statt auf sichere Anlagen zu setzen, spekulieren sie auf höhere Kursgewinne. Die Instrumente sind weltweite Aktien, Optionen und Derivate.

Beachte, dass sich die Anlegertypen bei den Anlagen mischen können.

3.2 Welche Anlageziele verfolgst du?

Sparst du für die nächste Fernreise oder möchtest du etwas für deine Altersversorgung tun? Decke mit verschiedenen Anlageformen unterschiedliche Ziele ab. Es ist sinnvoll, maximale Gewinnerwartungen mit einem vorher festgelegten Budget zu verfolgen. Den Rest deines Geldes behältst du in sicheren Häfen. Wir möchten dich aber auch darauf hinweisen, dass wir keine Anlageberatung & -empfehlungen geben können und sich diese Informationen auf Büchern wie “Souverän Investieren” beruhen.

3.2.1 Anlagehorizont 6 Monate und länger

Da du dein Geld bald wieder benötigst, solltest du Kursrisiken vermeiden. Gleiches gilt für Gebühren. Mit Tagesgeld oder Festgeld kannst du richtig aufgehoben sein. Gute Angebote gibt es über Plattformen im europäischen Ausland.

3.2.2 Anlagehorizont 3 Jahre und länger

In diesem Zeitraum könntest du Rendite erzielen. Große Kursschwankungen könntest du allerdings in der Zeit schwer wieder ausgleichen können. Bei festverzinslichen Wertpapieren wie Anleihen und Rentenfonds sind Ausschläge erfahrungsgemäß moderat. Depot bieten dir viele Rentenfonds mit ermäßigten Ausgabeaufschlägen an.

3.2.3 Anlagehorizont 5 Jahre und länger

Die Erfahrung zeigt, dass Anleger mit Aktien bei einem Anlagezeitraum von 10 Jahren womöglich gut bedient sind und Schwankungen ausgeglichen werden könnten. Bei unter 10 Jahren könntest du mit DAX-Werten dafür sorgen, dass plötzliche und heftige Ausschläge selten sind. Eine Risikostreuung könntest du mit europäischen Aktienfonds erreichen.

3.2.4 Anlagehorizont 10 Jahre und länger

Je länger der Anlagehorizont ist, umso mehr Risiko und Schwankung könntest du dir erlauben. Beachten solltest du, die Entwicklung intervallartig zu beobachten und das Depot womöglich anzupassen. Da macht sich ein Depot bezahlt, bei dem du eine hohe Anzahl an Orders zum günstigen Preis ausführen kannst.

3.3 Was muss ich bei Kündigung oder Wechsel meines Depots bei einem Depot beachten?

Die Kündigung erfolgt am besten schriftlich unter Einhaltung der Kündigungsfrist. Die Wertpapiere musst du rechtzeitig verkaufen. Beim Wechsel zu einem anderen Anbieter achte auf deren Angebote. Teilweise belohnen die Online Broker den Wechsel und bieten zusätzlich einen Depotwechselservice an. Dann werden die Wertpapiere auf das neue Depot übertragen.

3.4 Unter weiteren Bezeichnungen wird ein Depot noch bezeichnet?

Wenn du recherchieren möchtest, wirst du fündig unter den Synonymen Wertpapierdepot, Aktiendepot, Trader-Konto, Direkt-Depot oder Online-Depot.

3.5 Online-Bank versus Depot wo ist der Unterschied?

Wenn du eine günstige Bank suchst, bei der du deine kompletten Bankgeschäfte kostengünstig erledigen kannst, ist eine Online-Bank die beste Wahl. Der Depot ist der Spezialist für Wertpapiergeschäfte und bietet für diese ausschließliche Dienstleistung, das belegt der Depot Vergleich, den günstigsten Preis.

3.6 Woran erkennst du ein gutes Depot?

Günstige Preise beginnen bei den Depotgebühren. Achte auch auf die Summenbegrenzungen bei den Orderprovisionen, damit bei großen Transaktionen die Gebühr begrenzt wird. Wenn du anfängst, Vermögen anzusparen, bieten sich Fondssparpläne an. Diverse Anbieter bieten für diese Sparpläne Fonds ohne oder mit reduzierten Ausgabeaufschlägen an. Für deine Transaktionen sind übersichtliche Plattformen eine große Hilfe. Bei einigen Depots findest du Videos auf deren Homepage die zeigen, wie eine Order abläuft.

4. Depot Vergleich

Mit diesen Kriterien machst du deinen persönlichen Depot Vergleich. Auf die Punkte solltest du vor Kontoeröffnung achten. Dann passt das Depot optimal zu deinen Anforderungen. Ein späterer Wechsel ist möglich, jedoch mit Aufwand verbunden. Beim Aktiendepot Vergleich solltest du auf die nun folgenden Punkte besonderen Wert legen.

4.1 Kosten und Gebühren

Die Bandbreite der Depotgebühren geht von Festpreis über eine Berechnung in prozentualer Höhe des Kurswertes bis zur kostenlosen Kontoführung.

Um das für dich optimale Preismodell bei Kauf und Verkauf zu finden, kommt es auf deine Ausrichtung an. Häufige Transaktionen sind zum Festpreis günstiger als bei einer Kombination aus Orderpreis und Orderprovision. Das gilt umso mehr, wenn hohe Volumen dazukommen. Depotanbieter berechnen diese Gebühren anhand aktueller Geschäftslage, es lohnt sich also hier in das Kleingedruckte zu schauen.

Es ist nicht unüblich, dass Fonds ohne Ausgabeaufschlag angeboten werden, wenn auch nur als Angebot für eine begrenzte Zeit. Deutliche Unterschiede gibt es bei den Depots bei der Auswahl der Fonds, die mit Rabatt angeboten werden. Dies gilt entsprechend für Fondssparpläne. In jüngster Zeit verlangen die ersten Depot negative Einlagenzinsen. Das wirkt sich ungünstig aus, wenn du häufig liquide Mittel vorhalten möchtest.

Gebühren, dir bei einen Depot entstehen können:

  • Eine Bank erhebt in der Regel Gebühren, die entstehen, wenn ein Kunde ein Depot führt.
  • Je nach Ausführung entstehen hierbei Unterschiede. Eine kostenlose Führung eines Depots ist oftmals bei Direktbanken möglich. Zudem können bei dem Verkauf und Ankauf der Wertpapiere zusätzlicher Gebühren entstehen, die die Börse erhebt, über die die Wertpapiere gehandelt worden sind. In der Regel sind diese auf der Internetseite der jeweiligen Börse offen sichtbar, unterscheiden sich nach Form des Wertpapiers, Höhe der Transaktion, und auch der technischen Übermittlung und Form des Erwerbes des Wertpapieres.
  • Die Kosten für ein Depot werden seitens der Bank durch Gebühren bei Verkauf und Ankauf der Wertpapiere erzielt.
  • Sollte man ein Depot von einer zur anderen Bank übertragen, dürfen hierbei keine Gebühren anfallen.

4.2 Handelbare Produkte

Bei einigen Angeboten ist die Auswahl der handelbaren Produkte beschränkt. Bei einer starken Einschränkung hast du damit kein Depot im eigentlichen Sinne. Die wichtigsten Produkte sind Aktien, Anleihen, Fonds, ETFs, ETCs und Zertifikate. Bei einem vollwertigen Depot müssen diese Wertpapiere ohne Einschränkungen handelbar sein.

4.3 Handelsplätze

Börsen haben zum Teil Schwerpunkte. Nicht immer kannst du ein Wertpapier an allen Plätzen gleich verkaufen. Eine Einschränkung ist in solchen Fällen problematisch. Der Handel sollte an allen deutschen Börsen möglich sein. Daneben ist der Zugriff auf Börsen im Ausland für manche Kunden.

Manche Kunden schätzen auch den außerbörslichen Handel: du bist beim außerbörslichen Handel unabhängig von Börsen.

4.4 Kundenservice und Support

Bei Fragen oder wenn du Probleme hast, stellst du die Notwendigkeit eines professionellen Supports fest. Ist die Kommunikation über alle Kanäle gegeben? Neben E-Mail und Chat ist es oft angenehmer, die Angelegenheit persönlich zu klären. Die Erreichbarkeit ist unterschiedlich und ist bei manchen Anbietern auch am Wochenende gegeben. Die Website vom Depot gibt Aufschluss.

4.5 Öffentliche Bewertungen

Bei einem Depot Vergleich tragen öffentliche Bewertungen ebenfalls zum Ergebnis bei. Schließlich sprechen Kunden von ihren Erfahrungen. Bei der Bewertung eines Depots kannst du ebenso auf spezialisierte Seiten und Communitys in Internet zurückgreifen. Bei einigen Brokern findest du Foren auf deren Websites. Der Austausch von Kunden kann aufschlussreich sein. Auch Zeitschriften im Bereich Finanzdienstleistungen wie Finanztest oder Fokus Money testen von Zeit zu Zeit Wertpapierdepots.

5. Fazit aus unserem Vergleich

Zum Handel mit Wertpapieren benötigst du ein Wertpapierdepot. Das gibt es günstig bei Online-Banken. Das optimale Angebot ist abhängig von deiner Ausrichtung.

Die Kunden der comdirect bank loben das breite Angebot an handelbaren Wertpapieren. Die zur Verfügung gestellten Informationen sind für viele Kunden eine fundierte Entscheidungshilfe. Hervorgehoben werden auch technische Tools wie das für die Risikobewertung des Depots. In den Bewertungen findet man ebenso die Hinweise auf das kostenfreie Girokonto, den gut erreichbaren Service, das übersichtliche Onlinebanking sowie die Möglichkeit, überall kostenlos Geld abzuheben. Mit der kostenlosen Visa-Karte funktioniert das selbst im Ausland. Das Mobile Banking schließt auch das Wertpapierdepot ein.

Kunden von flatex begeistert vor allem der Festpreis von 5,90 EUR für die Order. Damit sind im Vergleich zu anderen Preismodellen auch häufige Orders kein Problem. Das Handelsangebot betrachten die Kunden als ebenfalls sehr umfangreich. Erwähnt wird immer wieder das kostenlose Demokonto, das von unerfahren und von Profis gleichermaßen genutzt wird. Die Sicherheitsstandards fallen in Testergebnissen ebenfalls positiv auf.

6. Bilder

Ihr kostenloses comdirect Depot

7. Produktempfehlung

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